Die rassistischen Israelfans haben keine Argumente

von Verena Rajab

Professor  Ilan Pappé hat am 14. und 15. Juni an zwei Universitäten, Stuttgart-Hohenheim und Tübingen in voll besetzten Hörsälen über die Perspektiven nach 70 Jahren Nakba-Vertreibung der PalästinenserInnen gesprochen. Der Hohenheimer Vortrag wird demnächst auch auf youtube zu hören und zu sehen sein, den Link schicken wir, sobald der Film im Netz ist. Vorweg senden wir jedoch einen ausführlichen Bericht, denn die Analyse und die Ansätze zur Veränderung, die Ilan dargestellt hat, sind eine gute Grundlage für eine fruchtbare Diskussion.

Ilan Pappé ist wohl der bekannteste der neuen israelischen Historiker. Auf der Basis seiner Recherche in den israelischen Militärarchiven hat er belegt, dass die zionistischen Milizen bei der ethnischen Säuberung Palästinas nach Plan vorgingen. Das sind Inhalte, die die israelischen Regierungen seit Jahren versuchen, in der akademischen und öffentlichen Diskussion zu blockieren.

Auch dieses Mal intervenierte die israelische Regierung direkt über das für Süddeutschland zuständige Konsulat in München und schrieb die Universitätsrektorate an. Die Konsulin forderte die Absage der Veranstaltung mit Ilan Pappé, eines Professors, der die Position eines Institutsleiters an der renommierten englischen Universität Exeter inne hat. Wir danken den Universitätsleitungen dafür, dass sie auf diesen skandalösen Zensurversuch und Eingriff in die Freiheit der akademischen Diskussion in der Bundesrepublik nicht eingegangen sind.

Ganz offensichtlich ist Zensur und Druck im Hintergrund die einzige Antwort, die sich  Ilan Pappés Gegner zutrauen. Ein Stuttgarter Geschichtsprofessor, der sich etwa gleichzeitig mit dem Konsulat und mit einer Forderung nach Absage bei den Rektoraten zu Wort gemeldet hatte, wurde nochmals persönlich dazu eingeladen, seine Bedenken in der großzügig bemessenen Zeit zur Diskussion vorzubringen. Er lehnte es ab zu kommen. In den Diskussionen meldete sich überhaupt keiner der KritikerInnen zu Wort.

Andere sprayten bei Nacht und Nebel in Hohenheim ein „I love Israel“ – Herz an den Eingang zum Veranstaltungshörsaal, ein Beispiel für nationalistische Ideologie und Ablenkungsmanöver. Das sind die üblichen Reaktionen der Rechten, wenn gesellschaftliche Missstände klar benannt werden, und darin besteht für die israelischen Herrschenden die Gefährlichkeit von Ilan Pappés  Analyse und Forderung nach Überwindung des siedlerkolonialistischen Apartheidstaats.

Wir hängen unseren Bericht als pdf-Dokument und einen Artikel über die Vorgänge um die Tübinger Veranstaltungen aus dem Schwäbischen Tagblatt an. (Artikel im Schwäbischen Tagblatt auch online unter www.tagblatt.de/Nachrichten/Konsulin-schrieb-an-Rektor-376918.html) Beides haben wir auch auf der Homepage des Palästinakomitee Stuttgart veröffentlicht.

Felicia Langer, a great German-Israeli Human Rights Lawyer, Died

by Ludwig Watzal

Felicia, Rest in Peace (R.I.P.).

A great Israeli-German Jew passed away. Her death represents a significant loss to the Palestinian people’s struggle for justice, human rights, and self-determination. She and her late husband Mieciu, who died in 2015, stood for the other, the better Israel after they emigrated to Germany. They rejected colonialism, Israeli wars, Land theft, torture, apartheid, ethnocentric nationalism, chauvinism and countless violations of human rights and international law.

Felicia’s life and work were massively attacked both in Israel and in Germany because she campaigned for justice and equal rights and treatment for the Palestinian People. She was the first of her kind who defended so-called Palestinian „terrorists“ in Israeli courts. She has had some successes, but before Israeli military courts, which are kangaroo courts in principle, she was unsuccessful. Such „defeats“ can be considered successes for every honorable lawyer. Nor was she ever able to accept the racist-Zionist ideology that is so revered and defended in Israel and by Zionists in Germany.  Weiterlesen

Felicia Langer: Eine Kämpferin für ein freies Palästina ist tot!

von Ludwig Watzal

Felicia, Rest in Peace (R.I.P.). :

Eine große israelisch-deutsche Jüdin ist gestorben. Ihr Tod stellt einen großen Verlust für den Kampf des Palästinensischen Volkes für Gerechtigkeit, Menschenrechte und Selbstbestimmung dar. Sie und ihr 2015 verstorbener Ehemann Mieciu standen nach ihrer Immigration von Israel nach Deutschland für das andere, das bessere  Israel, das sich nicht durch Kolonialismus, Kriege, Landraub, Folter, Apartheid sowie unzähliger Menschenrechts- und Völkerrechtsverletzungen auszeichnet.

Felicias Leben und Wirken wurde sowohl in Israel als auch in Deutschland massiv angefeindet, weil sie sich für Gerechtigkeit und eine Gleichbehandlung der Palästinenser eingesetzt hat. Sie war die erste ihrer Art, die es gewagt hat, sich für palästinensische „Terroristen“ vor israelischen Gerichten einzusetzen. Sie hatte einige Erfolge zu verzeichnen, aber vor den israelischen Militärgerichten, die im Prinzip Scheingerichte (kangaroo courts)  sind und für die Weltöffentlichkeit eine „Gerichtsbarkeit“ vortäuschen sollen, blieb ihr der „Erfolg“ versagt. Eigentlich eine Auszeichnung für jeden ehrenwerten Anwalt. Auch konnte sie nie etwas mit der rassistisch-zionistischen Ideologie anfangen, die in Israel und von Zionisten in Deutschland so verehrt und mit allen Mitteln – auch antidemokratischen – verteidigt wird.  Weiterlesen

We Won’t Stop Filming, We Won’t Stop Writing

The Knesset could act not just against the press, but against human rights groups and Palestinians, the last witnesses for the prosecution against the occupation

by Gideon Levy

We will violate this law proudly. We have an obligation to violate this law, like any law with a black flag waving over it. We will not stop documenting. We will not stop photographing. We will not stop writing – with all our might.

Human rights organizations will do the same too and like them, we hope, Palestinian eyewitnesses, who will, of course, be punished more than anyone. According to the proposed law passed Sunday by the Ministerial Committee for Legislation [but also called for some of the wording to be changed], individuals documenting the actions of Israel Defense Forces soldiers in the West Bank may be sent to jail for as much as five years, under certain circumstances.

A nice initiative, MK Robert Ilatov, democrat from the well-known freedom party Yisrael Beiteinu. Your bill proves just how much the IDF has something to hide, what it has to be embarrassed about, what there is to cover up, to the point where even the camera and pen have become its enemies. Ilatov against the terrorism of the cameras and Israel against the truth.

At a time when the Israel Police are outfitting its officers with body cameras, which have proved themselves when it comes to reducing police violence, according to the force, Israel is trying to remove the cameras from the occupied territories, the real arena of its disgrace – so the truth will not be exposed and the injustice will be minimized.   Weiterlesen

Münchens OB Dieter Reiter und die „SZ“ nennen BDS „antisemitisch“

Offenr Brief an Herrn Wagner und die SZ-Redaktion.

von Sabine Matthes

Sehr geehrter Herr Wagner, sehr geehrte SZ Redaktion,

für wie dumm halten Sie Ihre Leser, dass Sie uns die israelkritische BDS-Bewegung als „antisemitisch“ verkaufen wollen – wie Dirk Wagner in seiner Roger Waters Konzert Kritik „Gitarrensoli lügen nicht“? Wollen Sie tatsächlich Desmond Tutu, Angela Davis, Alice Walker, Stéphane Hessel, Stephen Hawking, Ken Loach, mehr als 1200 Künstlern, sieben Millionen britischen Studenten und Millionen anderen BDS-Unterstützern weltweit „Antisemitismus“ unterstellen!? Und das, obwohl die BDS-Bewegung sich selbst dezidiert GEGEN Antisemitismus ausspricht!? Wie man klar auf obiger website sehen kann, ist sie weder antizionistisch und schon gar nicht antisemitisch – sie möchte, angelehnt an die frühere Anti-Apartheid-Bewegung für gleiche Rechte in Südafrika, UNO-Resolutionen und Menschenrechte umsetzten, weil es die Politik seit 70 Jahren nicht schafft! Wenn auf Roger Waters Konzert eine Texttafel vor einem „israelischen Antisemitismus“ warnte, ist dies keine „sprachliche Unsinnigkeit“: Hebräisch und Arabisch sind semitische Sprachen, Antisemitismus kann also gegen Vertreter beider Sprachfamilien gerichtet sein. Gut, dass Roger Waters Berliner Rechtsanwalt Christian Schertz gegen die Verleumdung des Münchner OB Dieter Reiter vorgeht. Seit einiger Zeit werden in München sogar Israel-kritischen jüdischen Referenten Auftrittsverbote erteilt: DAS ist Antisemitismus – im Auftrag der Stadt!?

Ist es nur Ihre persönliche Meinung, die BDS-Kampagne für „antisemitisch“ zu halten (was Ihr gutes Recht ist), oder müssen sich alle SZ-Autoren dem Urteil von Dieter Reiter unterwerfen (was ein völlig unzulässiger Eingriff in die Meinungs- und Pressefreiheit wäre)? Falls es eine Definitions-Richtlinie der gesamten SZ-Redaktion ist, werde ich mein jahrzehntelanges SZ-Abo kündigen – ich will keine Zeitung unterstützen, die ein Engagement für Menschenrechte kriminalisiert und sich gegen Meinungs- und Pressefreiheit positioniert. Man kann nicht die Türkei für etwas rügen, was man selbst praktiziert. Ich bitte um eine Stellungnahme.

Die Deutschen haben den Holocaust begangen, nicht die Palästinenser.

Vertrieben, enteignet, entrechtet und aus ihrem Land ausgebürgert wurden aber die Palästinenser.

Schämen Sie sich nicht, den Palästinensern und deren Unterstützern wie Roger Waters dann auch noch die Legitimation abzusprechen, mit friedlichen Mitteln für ihre Rechte zu kämpfen!?

Mit freundlichen Grüßen,

Sabine Matthes

Der SZ besonders empfohlen: https://bdsmovement.net/what-is-bds

Antisemitismus-Beauftragter – ein Antisemitenmacher?

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland imd den Kampf gegen Antisemitismus

Alt-Moabit 140
10557 Berlin                                                                                      12.Juni 2018                      

Sehr geehrter Herr Felix Klein,

Sie waren wohl mit ihrer eigenen Karriere am Ende, als Sie sich bereit erklärten, den höchst überflüssigen Posten des Antisemitismusbeauftragten anzunehmen. Wir fragen uns schon von Anfang an, was ein Antisemitismusbeauftragter machen soll und was Sie machen werden.

Der offiziell dekretierte Antisemitismus ist in Europa 1945 durch die Rechtsgleichheit von Juden und Nichtjuden beendet worden; diese Rechtsgleichheit allerdings verweigern “die Juden” in Israel allen Nichtjuden! Das hat das jüdische Mitglied der englischen Regierung, Edwin Samuel Montagu, in seiner Rede gegen die Balfour-Deklaration 1917, also schon vor 100 Jahren, zurecht befürchtet.

Die vom Staat per Gesetz verordnete Rechtsgleichheit sollte genügen. Für Straftaten ist die Polizei zuständig. Antisemitische Vorstellungen wird der Staat und der von ihm beauftragte Aufpasser nicht beseitigen können, denn bekanntlich sind die „Gedanken“ frei. Das hat uns schon vor mehr als 150 Jahren der Jude Heinrich Heine in seinem berühmten Epos „Deutschland – ein Wintermärchen“ gelehrt.

“Antisemitismus” ist und war immer schon eine Falschbezeichnung; sogar Goebbels hat, wie Sie wissen sollten, dies bei “seinen” Journalisten reklamiert und diese aufgefordert, diesen Begriff zu vermeiden, der heute inflationär genutzt wird, um politische Gegner zu beleidigen und zu de-legitimieren.  Weiterlesen

Gesinnungspolizisten in Frankfurt a. Main und OB Feldmann schweigt

Da Frankfurts OB Feldmann auf meinen Brief nicht geantwortet hat, fühle ich mich nicht mehr an die Vertraulichkeit gebunden.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Feldmann,

lassen Sie uns doch mal versuchen, die möglichen Missverständnisse und die – wie ich es sehe – Verletzungen von demokratischen Spielregeln seitens der Stadt Frankfurt zu klären, und vielleicht können Sie mir bei der Gelegenheit auch  vermitteln,  woher die Chuzpeh kommt, mit der die Stadt und die Saalbau GmbH, die offensichtlich von der Stadt dirigiert wird, mir unterstellen – so  Frank Junker von der ABG-Holding –, ich würde Positionen vertreten „von denen wir nicht wollen, dass sie bei uns vertreten werden.“ Daher werde man „weiter gegen solche Veranstaltungen vorgehen“. Und als ob das nicht reichte, fügt er noch hinzu: „Wir ziehen das durch.“

Vielleicht können Sie, verehrter Herr Feldmann, mir erklären, was Herr Junker mit „solchen Veranstaltungen“ meint? Sollte er etwa von der Stadt Frankfurt mit der Funktion des Gesinnungspolizisten betraut worden sein?  Hat er das Mandat der Bürger Frankfurts für die damit einhergehende Zensurbefugnis? Sie werden in Ihrem Amt als Oberbürgermeister doch nicht müde zu betonen, wie liberal und tolerant Ihre Stadt sei. Sie stützen sich unter anderem auch auf die liberale jüdische Tradition Frankfurts, machen aber offensichtlich die Augen zu, wenn diese Tradition verletzt wird und dies auch noch gegenüber Juden bzw. Israelis.

In Ihrer Wahlwerbung schrieben Sie: „Unser Frankfurt ist seit jeher eine weltoffene und internationale Stadt. Früher als Handelsstadt, heute als attraktives Ziel für Menschen aus aller Welt. Wir empfangen jährlich mehrere Millionen Gäste, darunter allein über 2 Millionen Messebesucher.“ Wie wollen Sie diesen Gästen und besonders den Besuchern der Buchmesse erklären, dass in Frankfurt Zensur geübt wird, dass man in dieser ihrer Stadt nicht mehr frei über jedes Thema reden darf? Die Buchmesse lebt doch von der Meinungsfreiheit, die Frankfurt augenscheinlich einzuschränken bereit ist.  Weiterlesen

Zionism is Anathema for Judaism

Open letter to British Conservative Party leader David Cameron by Alan Hart, 2 August 2007.

by Alan Hart

Dear Mr. Cameron,

After reading the published text of your answers to questions put to you by Danny Finkelstein at the annual business lunch of the Conservative Friends of Israel, the following question occurred to me:

Would you still declare yourself to be a “Zionist” if you knew what Zionism actually was and is?

I’ll be suggesting, not asserting, that if your answer is “yes”,

it would amount to an endorsement by you of Zionism’s crimes, as well as putting you at odds with the moral values and ethical principles of Judaism.

But let’s start with what you actually said. “If (my emphasis added) what you mean by Zionist is someone who believes that the Jews have a right to a homeland in Israel and a right to their country, then yes I am a Zionist, and I’m proud of the fact that Conservative politicians down the ages have played a huge role in helping to bring this about.”

The first thing you need to know if you are to be anything other than a Zionist propagandist (like Tony Blair was and I fear Prime Minister Brown might be)is the difference between Judaism and Zionism and why they are total opposites.

  • JUDAISM is the religion of Jews (not “the” Jews because not all Jews are religious)and, like Christianity and Islam, it has at its core a set of ethical principles and moral values.
  • ZIONISM, which proclaimed its existence some four decades before the obscenity of the Nazi holocaust, is a secular, colonialist ideology, which made a mockery of and has contempt for, the moral values and ethical principles of Judaism.
    How so? Short answer in two related parts.

The first is that the return of Jews to the land of biblical Israel by the efforts of man? one possible but woefully inadequate definition of Zionism – was PROSCRIBED by Judaism. (Not many of today’s Jews seem to be aware of this but it is a fact).
Put another way, Zionism was, is a rebellion against Judaism.

The second is that Israel was created, mainly, by Zionist terrorism and ethnic cleansing. And this crime, which dispossessed about three-quarters of the indigenous Arabs of Palestine of their land and their rights, didn’t happen by accident. It was pre-planned.

At this point, Mr. Cameron, I’ll recommend two books which you and your shadow foreign secretary would be well advised to read if you want to be informed enough to play a part if stopping the countdown to Armageddon. Continue reading >>

Die Philosophie als Zensor

von Norman Paech

Als Philipp Roth, Enkel galizischer Juden, 1960 eine seiner ersten Kurzgeschichten „Verteidiger des Glaubens“ im „New Yorker“ publizierte, attackierte ihn die Anti Defamation League sofort, seine Figur eines unsympathischen Juden spiele nur Antisemiten in die Hände und schüre Vorurteile. Doch Roth wollte nicht begreifen, dass nur sympathische Juden in die Literatur gehörten. Er stand zu seinem Makel und stellte in den nächsten Jahrzehnten über seinen Roman „Operation Shylock. Ein Bekenntnis“ hinaus immer wieder die Frage, ob sich die amerikanischen Juden jemals von der Last ihrer Geschichte zwischen Zionismus und Antisemitismus werden befreien können?

Sie stellt sich nicht nur für Juden. Denn Kunst und Literatur sind zumeist auch politisch. Und wenn Dieter Hanitzsch einen Politiker mit großen Ohren, großer Nase, einem großen Busen in Stiefeln und raketenschwingend präsentiert, zeichnet er nur ein politisches Bild, welches realistisch und kritisch ist. Jedes Foto von Netanjahu zeigt ihn mit großen Ohren, einer großen Nase und dem Davidstern im Hintergrund. Er hat sich sofort der israelischen Siegerin beim ESC bemächtigt, um sie und den nächsten Wettbewerb in Jerusalem für seine Politik zu nutzen – eine Politik, die wahrlich in Militärstiefeln auftritt und mit Raketen seine Nachbarn angreift. Man kann den hiesigen Medien mangelnde Kritik daran vorwerfen, nicht aber, dass sie die Fakten dieser völkerrechtswidrigen Aggressionen in Syrien und im Gazastreifen verschweigen.  Wo lebt Micha Brumlick, wenn er fragt: „Stellen israelische – jüdische? Raketen derzeit ein sicherheitspolitisches Thema dar?“ Liest er keine Zeitung? Hanitzsch hielt sich zurück, er hätte Netanjahu auch auf einem Haufen toter Palästinenser, mit seinen Stiefeln auf Gaza oder als einen auf Syrien raketenwerfenden Irren zeichnen können. Die Realität, die Netanjahu mit seinen Mitteln um sich herum schafft, ist ungleich brutaler, entsetzlicher und menschenverachtender, als die Karikatur sie zeigt.  Weiterlesen