Das Netanyahu-Regime erklärt BDS zu Feinden Israels

von Ludwig Watzal

Omar Barghouti, dem Mitbegründer der Protestbewegung „Boykott, Divestment and Sanctions“ (BDS), sollen seine Reisedokumente durch das Netanyahu-Regime nicht mehr verlängert werden, was einem Reiseverbot gleichkommt. Dies könnte ein erster Schritt sein, um ihm sein Daueraufenthaltsrecht zu entziehen. Das illegitime israelische Besatzungsregime versucht mit vorgeschobenen bürokratischen Argumenten, Barghouti kaltzustellen, während die Zionistisch-Jüdische Lobby weltweit die BDS-Bewegung als „antisemitisch“ zu diffamieren versucht. Dass die BDS-Bewegung alles andere als „antisemitisch“ ist, zeigt die Veröffentlichung von Barghouti. Die Israellobby ist bei BDS völlig aus dem Häuschen, weil sie Wirkung zeigt. Bereits das weiße Rassistenregime in Südafrika wurde durch eine ähnliche Kampagne zu Fall gebracht, als nächstes sollte das rassistische zionistische Regime an der Reihe sein.

Israels sephardischer Innenminister Aryeh Deri, der aus Marokko stammt, und selbst einmal Opfer der herrschenden aschkenasischen Machtelite wurde, hat im Zuge einer in Jerusalem stattfindenden BDS-Konferenz enthüllt, dass er geneigt sei, eine Anforderung eines rechtsradikalen Knesset-Mitglieds zu erfüllen, Barghoutis ständigen Wohnsitz zu widerrufen. Damit nicht noch genug: Israels Geheimdienstminister Yisrael Katz und Gilad Erdan, Minister für Strategische Angelegenheiten, ließen beide ihre Absicht zur Anstiftung von körperlicher Gewalt erkennen. Katz rief Israel dazu auf, sich in der „gezielten zivilen Eliminierung“ von BDS-Aktivisten zu engagieren. Wenn dies keine direkte Anstiftung zum Mord ist, was dann? Erdan stellte die BDS-Aktivisten als Gefahr für Israel dar, die den Preis für ihre Arbeit zahlen müssten. Etwas „vornehmer“ als Katz schob Erdan nach, dass dies nicht „Körperverletzung“ bedeute. Dass die internationale Gemeinschaft diesen Terror seitens der israelischen Regierung immer noch schweigend hinnimmt, spricht nicht für die Moral der internationalen Staatengemeinschaft.

Dass die internationale Staatengemeinschaft, insbesondere Teile die Vereinten Nationen und die Europäische Union moralisch am Ende sind, zeigen nicht nur ihre Zustimmung zu den von den USA und dem Westen geführten imperialen Eroberungskriege seit 2001, sondern auch deren bedingungslose Unterstützung des rassistischen israelischen Besatzungsregime. Besonders tun sich hier die USA und Deutschland unter Kanzlerin Merkel hervor, die mit Israel scheinbar durch dick und dünn gehen würden.

US-Präsident Barack Hussein Obama ist nicht nur vom israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu mehrmals öffentlich gedemütigt und vor aller Welt als willfähriger Hampelmann vorgeführt worden, sondern dieser „Hampelmann“ hat das Netanyahu-Regime auch noch mit einer Erhöhung der jährlichen Militärhilfe von drei auf fünf Milliarden US-Dollar belohnt! Niemand würde so etwas freiwillig tun, aber die zionistische Israellobby führt eine strammes Kontrollregime über den US-Kongress und den jeweiligen amerikanischen Präsidenten aus.

Die Zukunft wird jedoch noch düsterer, wenn Hillary Clinton als US-Präsidentin gewählt werden sollen, was neben dem US-amerikanischen Volk auch Jahwe, Allah und Gott verhindern mögen. Clinton ist das Schlimmste, was den USA und der Welt passieren könnte; daneben erscheint George W. Bush geradezu als Waisenknabe. Clinton ist die Kandidatin von Big Business, Big Money, Wall Street, Kriegsindustrie und der Zionistischen Lobby; mit dem Durchschnittsamerikaner hat sie nichts zu schaffen. Ihre Rhetorik diesbezüglich ist völlig unglaubwürdig. Ihre primäre Loyalität gehört Israel, wenn man sich ihre anti-palästinensischen und Anti-BDS-Reden anhört. Sie hat sich der Zionistischen Lobby mit Haut und Haaren verschrieben.

Hillary Clinton hat nicht nur einen Kniefall vor dem Medien-Mogul Haim Saban gemacht, einem Hauptsponsor ihrer Präsidentschaftskampagne, sondern sich auch als Agitatorin gegen BDS hervorgetan, indem sie diese Bewegung nicht nur in einer Rede vor dem „Saban-Forum “ in Washington, sondern auch in einem Schreiben an die Methodistische Generalkonferenz als „antisemitisch“ diffamiert hat. In diesem Brief beschrieb sie den Jüdischen Staat als ein „modernes Wunder, eine lebendige Blüte in mitten einer Wüste, und wir müssen es pflegen und schützen“. Dass dieses Besatzungsregime seit 49 Jahren ein anderes Volk versucht, politisch und physisch zu vernichten, scheint Clinton wenig zu interessieren.

Im Augenblick wird in Großbritannien gerade eine so genannte Antisemitismus-Kampagne gegen die Labor Partei gefahren, um den Vorsitzenden Jeremy Corbyn zu stürzen, damit die Anhänger des Schoßhündchens von George W.Bush, Tony Blair, wieder an die Macht ergreifen können. Auch in der BRD werden von Zeit zu Zeit Antisemitismus-Kampagnen von der Israellobby losgetreten, um von den Verbrechen des zionistischen Besatzungsregime abzulenken. Solange Leute wie Angela Merkel und Stephan-Andrea Casdorff und Zehntausende von Sayanim (=IMs des Mossad) in Deutschland Israel-Propaganda verbreiten, wird sich nichts ändern.

Auch hier.

2 Gedanken zu “Das Netanyahu-Regime erklärt BDS zu Feinden Israels

  1. War das die Frage???

    War das die Frage???

    Trump ist aufgrund seiner eigenen Milliarden unabhängiger als Clinton, die bei ihren Sponsoren noch einige Kotaus machen muss! Und über die Rolle der Haim Saban et al. für die US-Politik und die Israels und damit Palästinas ist bei Uri Avnery das wichtigste nachzulesen.

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