Henryk M. Broder und sein zionistischer Anwalt

Hallo lieber Henryk,

versuchst Du, gegen mich eine Ordnungshaft zu erwirken, da mich ein gerichtliches Verbot, Dir Mitteilungen per Mail zu schicken, nicht beeindruckt? Kommt Dir das nicht selbst absurd, ja komisch vor? Der Antrag wurde von deinem Anwalt gestellt mit dem Vermerk „Die Erzwingung ist eilbedürftig, weil der Antragsteller durch seine in der jüngeren Vergangenheit wiederholten belästigenden E-Mails zeigt, dass er sich durch die gegen ihn erwirkte einstweilige Verfügung nicht gebunden fühlt.“ Ausgerechnet Du wirfst mir vor, mich nicht an lächerliche Abmahnungen und noch lächerlichere einstweilige Verfügungen zu halten, und kannst mich offensichtlich nicht schnell genug in Haft sehen. Das hättest Du gern, dass all Deine Gegner weggesperrt werden. Schämst Du Dich nicht, Gerichte zu bemühen, die Du früher als Nachfolger des Volksgerichtshofs diffamiert hast? Es ist doch nicht so, wie Du oft behauptest, dass man Dich vor Gericht zwingt, sondern, dass Du immer wieder andere wegen Peanuts vor Gericht zerrst. Dein Anwalt ist doch inzwischen dein bester und vermutlich einziger Freund geworden.

Wie tief bist Du gesunken, und wie schlecht muss es Dir gehen, wenn Du, statt sachliche Argumente zu liefern, immer wieder Deinen Terrier bemühst? Und wenn du einmal antwortest, dann sind es nur Beleidigungen und Diffamierungen, denen Du am Ende hinzufügst: „Verklagt mich doch!“ Aber schon Jakob Augstein hat sich geweigert, Dich zu verklagen und meinte: Jeder blamiert sich, wie er kann. 

Aber Du hast Recht, weil Du keine Argumente hast. Deshalb fürchtest Du Dich auch vor mir und meinen Argumenten. Du hast Angst, denn was kannst Du schon sagen? „Es stimmt, die Israelis sind Täter und Täter sein macht Spaß“.  Wie entlarvend! Oder willst Du sagen, es stimmt, dass man die Palästinenser vertrieben hat, leider aber nicht weit genug? Du wirst doch schon als jüdischer Witzbold angesehen und dein Ruf als Hofjude (früher beim Spiegel und heute bei Springer) ist doch auch schon legendär. Du wolltest einmal Vorsitzender des Zentralrats der Juden werden. Heute schaffst du es allenfalls noch zum Vorsitzenden der AfD. Als bekennender Reaktionär und gläubiger Zionist bringst Du die besten Voraussetzungen für diesen Posten mit. Deine Umarmung der gegenwärtigen Parteivorsitzenden Weigel macht immer noch die Runde im Netz. Die Nazis freuen sich, denn jetzt machst Du den „Adolf“.

Was ist denn bloß passiert, dass Du so paranoid reagierst? Ich habe Dir eine E-Mail geschickt, ohne Dich vorher zu fragen, und Du rennst zum Anwalt!  Ich darf wohl dankbar sein, dass er nur Haft fordert und nicht gleich die Todesstrafe!?

Ich habe Dir Informationen über mein neues Buch geschickt, weil ich davon ausging, dass das Thema Dich, den Antisemitismus-Experten, interessiert und habe Dich zu meiner Pressekonferenz zur Vorstellung des Buches eingeladen, wieder ohne Dich zu fragen – und Du rennst prompt zum Anwalt.

Dein neunmalkluger Winkeladvokat hat sofort herausgefunden, dass es Werbung sein könnte, und E-Mail-Werbung ist nun mal in Deutschland nicht erlaubt, wenn der Empfänger nicht einverstanden ist. Ein halbwegs normaler Mensch hätte die E-Mails gelöscht, oder sollte Dir die Löschtaste nicht bekannt sein? Früher hätte man Werbung in den Papierkorb geworfen und irgendwann in die Tonne entsorgt. Du aber entsorgst Werbung und unangenehme E-Mails bei deinem Anwalt und lässt Abmahnungen verschicken. Ich bin ja nicht der erste und einzige, bei dem Du das machst. Wie pervers muss man sein, um so zu agieren? Wie viel Mittelmaß, Verbitterung und Feigheit hältst Du zurück, und was für ein schmutziger Neofaschist bist du geworden?

Ich dachte tatsächlich, dass mein Buch DIE ANTISEMITENMACHER, in dem ich mich immerhin sehr ausgiebig mit Dir beschäftige, Dich interessieren könnte. Ich hätte Dich aber vorher fragen müssen, ob ich Dir diese Information schicken darf. Geht‘s noch absurder? Für die anderen, die zu meiner Pressekonferenz gekommen sind und auch für diejenigen, die nicht gekommen sind, war es übrigens nicht mehr und nicht weniger als eine Einladung zu einer Pressekonferenz. Wie psychopatisch muss man sein, wenn man aus einer Einladung Werbung macht?

Ich bekomme täglich E-Mails, die ich sofort lösche, weil ich nicht nur ahne, sondern meistens auch weiß, was sie beinhalten, so z.B. Mails von deinem Freund und Gesinnungsgenossen Benjamin Weinthal. Noch nie bin ich damit zum Anwalt gelaufen. Es lohnt nicht, sich länger als eine Sekunde damit zu beschäftigen. Du aber nimmst Dir Stunden, Tage, Monate, und es scheint Dich die ganze Zeit zu wurmen und verursacht Dir womöglich gar Magengeschwüre. Da solltest Du besser zum Arzt gehen und nicht zum Anwalt. Warst Du nicht deswegen bereits in einer Klinik am Bodensee? Man konnte Dir dort wohl nicht helfen, Du Ärmster?

Eine Abmahnung kostet in Deutschland um die 800,–€ und so kamen in kurzer Zeit zwei Abmahnungen für insgesamt 1600,–€, die Du seit einem Jahr von mir forderst. Du hast schon versucht, mich zu pfänden, aber bis heute nicht einen einzigen Euro bekommen. Du hast sogar meine – längst gekündigten! – Konten pfänden wollen.

Jetzt haben Du und dein Anwalt offensichtlich die Geduld verloren. „Es wird daher angeregt, sofort Ordnungshaft zu verhängen“, schreibt dein Anwalt an das Gericht. „Die Erzwingung ist eilbedürftig.“ Offensichtlich kannst Du es kaum erwarten, mich im Gefängnis zu besuchen?

Ärgerlich für Dich ist wohl auch, dass ich die Gerichtskosten von mehreren hundert Euro nicht bezahlt habe und nicht zahlen werde, denn man kann einem nackten Mann nicht in die Tasche greifen. So musst Du dummerweise mehrere hundert Euro aus eigener Tasche bezahlen. Aber Du hast ja viele reiche zionistische Freunde, die diese Schulden freudig erregt übernehmen werden, nicht wahr? Du hast ja vor Jahren behauptet:Ich habe ein paar Förderer, die mir bei der Begleichung der Anwaltsrechnungen helfen, weil die es gut finden, was ich mache. Im übrigen klage ich ja nicht, ich werde verklagt, ich werde ab und zu verklagt von Leuten, die glauben, sie hätten eine Chance gegen mich“,

Ich habe solche Freunde nicht und möchte auch solche Freunde nicht haben. Es reicht mir, dass Du einmal mein Freund warst und mir das auf ewig peinlich ist.

6 Gedanken zu „Henryk M. Broder und sein zionistischer Anwalt

  1. Herr Broder toppt sich ständig selbst, nichts hält ihn mehr auf . Mir scheint er hat jegliche Bodenhaftung verloren und kämpft mit allen Mitteln seinen von ihm selbst als verloren eingestandenen Kampf, damit wenigstens einige der von ihm als „Gegner“ angesehenen Menschen zu Fall kommen. Wenn er also selbst fällt, vollkommen orientierungslos, wie sein AfD-Auftritt belegt, den man keineswegs als solchen kritisieren muß, sondern es reicht, dass bis auf ein, zwei Spitzen aus seinem Mund seine Rede das Niveau eines Kaffekränzchens nicht überschritt, dann will er unbedingt noch andere mit sich ziehen. Wie verzweifelt muß dieser Mann sein – möglicherweise über sich selbst?

  2. „Es wird daher angeregt, sofort Ordnungshaft zu verhängen“, schreibt dein Anwalt an das Gericht. „Die Erzwingung ist eilbedürftig.“

    Lieber Abi, es wird ganz sicherlich eine Solidargemeinschaft da sein, wenn
    du einsitzen musst. ;.) Gehe zwar nicht davon aus, denn die Schlagzeile:
    „Abi hinter Gittern“ würde sehr für dich sprechen, und das dürfte Broder wiederum nicht gefallen. 🙂

  3. Broders Aussagen und Handlungen sind schon lange nur noch psychopathologisch nachzuvollziehen. Der von Ute Plass angeregten Solidargemeinschaft werde ich mich ggf. umgehend anschließen.

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