„Plünderungen vor Israels Staatsgründung. Der große Beutezug“

Jüdische Zivilisten und Milizionäre raubten 1948 den Besitz vertriebener Palästinenser. Nun schildert ein israelischer Historiker die lange verdrängten Verbrechen – und greift Staatsgründer Ben-Gurion scharf an.

von Joseph Croitoru

2 Gedanken zu „„Plünderungen vor Israels Staatsgründung. Der große Beutezug“

  1. Auch wenn alles genauso stimmt, wie es der Spiegel schreibt, ist es doch nicht korrekt. Es fehlt eine Beschreibung der damaligen Zustände im Land. Vielleicht erinnere man sich an die Plünderungen der Russen in Deutschland im Frühjahr 1945: „Uri, Uri“, jeder Rotarmist war auf diese Dinger scharf. Die Russen stellten fest, in welch unvergleichlichen Wohlstand die Deutschen lebten, die im Barbarossa-Feldzug die Russen ausgeplündert hatten. In Frankreich bekam der Landser den Sold in Kassenkreditscheinen bezahlt, mit denen er alles kaufen konnte, was es in Deutschland längst nicht mehr gab; die Banque de France mußte den französischen Händlern diese Kreditscheine 1:1 in Francs einlösen. Eigenmächtige Plünderungen erübrigten sich. Man kann feststellen: Plündern kann man sowohl auf hohem Niveau als auch auf niederem. Der Mob plündert immer gerne, beim Fettmilchaufstand 1614 genauso wie bei den Geldwestenrandalen 2019. Deswegen sind „die Juden“ kein Volk von Dieben, nur weil es auch einen jüdischen Mob gibt. Wie man so sagt: „Krieg ist Krieg“ und „Gelegenheit macht Diebe“. C´est la vie!

  2. kann jemandem dem Herrn Lobenstein sagen, dass ein Verbrechen kein zweites rechtfertigt und dass sie sind auch nicht aufrechenbar sind. Der versteht das irgendwie nicht. Auch behauptet niemand, dass die „Juden ein Volk von Dieben sind“. Es geht hier nur um die unterdrückte Geschichtschreibung und die Mär vom Land ohne Volk.

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