Der auf den Kopf gefallene und mit einer Beule im Bett liegende „Hofjude“

Es geht abwärts mit dem Hofjuden. Die Zeitschrift CICERO schrieb: Er war der Liebling des Feuilletons, doch viele Freunde hat er dort nicht mehr. Er hat es übertrieben mit seiner Menschenverachtung, die jetzt wie ein Bumerang auf ihn zurückkommt. Alan Posener und Michael Miersch u. a. haben sich mit offenen Briefen von ihm verabschiedet oder sind einfach gegangen. Dafür hat er einen neuen Freund, Akif Pirincci, hinzugewonnen. 

Und schon wieder hat der Hofjude zugeschlagen und die wenigen Freunde, die er noch hat, haben vor Trauer gelacht. Er konnte wieder eine Abmahnung in Auftrag geben und sein Anwalt, der jüdische Hofanwalt, schrieb, was der Hofjude diktierte. Es ging um Werbung für ein Buch, in dem er nicht besonders schmeichelhaft erwähnt wurde, eine sogenannte Mail-Werbung, die nachweislich ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung des Hofjuden an diesen versendet wurde. Offensichtlich hat ihn diese Werbung für mein neues Buch DIE ANTISEMITENMACHER so sehr erregt, dass er sich rächen musste.

Gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG stellt eine Werbung unter Verwendung elektronischer Post, ohne dass eine vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten vorliegt, stets eine unzulässige Belästigung dar. Der Hofjude fühlte sich unzulässig belästigt und bedrängt. Er, der publizistische Weltmeister im Bedrängen, Beleidigen, Verhöhnen, Verleumden und Belästigen, fühlt sich plötzlich belästigt und rennt zum Anwalt, um sich zu beklagen. Da kann man fast schon Mitleid haben. Sein Verhalten ähnelt dem eines verzogenen Pennälers oder auf Neudeutsch eines „spoiled brat“. 

Unsereiner bekommt auch regelmäßig, ohne ausdrückliche Einwilligung, Werbung für neue Bücher und sogar für Potenzmittel, und wenn sie uns nicht interessiert, dann hat unser PC eine Lösch-Taste, die die Spam-Mail ins Nirwana versenkt. Kein halbwegs normaler Mensch rennt wegen einer solchen Kleinigkeit zum Anwalt.

Sein Anwalt, der jüdische Hofanwalt, meinte, dass die unzulässige Werbung für seinen Mandanten eine Gefahr darstelle. Er entschloss sich, eine Abmahnung abzuschicken, die zum Ziel hatte, diesen Hofjuden zu schützen und zu verhindern, dass man ihm wieder unzulässig Werbung in sein E-Mail-Postfach schickt. Insbesondere kam es beiden aber darauf an, mich zu zwingen, eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben, die für jeden Fall einer Zuwiderhandlung erlauben würde, eine von ihm festgesetzte Vertragsstrafe zu verlangen.

Ist das ein neues Geschäftsmodel des Hofjuden, dem in letzter Zeit, wie er der Presse sagte, „90% der Werbeeinnahmen weggebrochen sind“? Und das bedeutet? „Die Autoren schreiben auch so, ehrenamtlich, wie zuvor. Aber wir müssen Buchhalter, IT-Mann, Steuerberater und Anwalt bezahlen, es ist nicht einfach.“ Noch vor wenigen Jahren schrieb er, dass er „Freunde“ hat, die seine Anwaltskosten bezahlen. Anscheinend sind auch diese Freunde „weggebrochen“.

Einst meinte dieser Hofjude, dass die Israelis Täter seien,, fügte aber hinzu, „Täter sein macht Spaß!“ Auch manchen Nazi-Täter hat es Spaß gemacht.

Abmahnung erlassen wegen Pipifax macht auch Spaß, mitunter führt es zu einem brutalen Abgang. Da war es wohl höchste Zeit, denn die letzte Abmahnung war schon mindestens fünf Jahre alt.

Wenn unser Hofjude wüsste, wie gern ich versichert habe, dass er keine Werbung mehr von mir bekommt. Ich denke nicht daran ihm immer wieder zu einem intellektuellen oder vielleicht sogar realen Orgasmus zu verhelfen. Soll er sich doch „intellektuell“ selbst befriedigen. Größenwahnsinnig, wie er ist, fordert er mich auch noch auf, seine E-Mail-Adresse aus meinem E-Mail-Verzeichnis zu löschen. Und wenn nicht? Noch bestimme ich, was in meinem PC gelöscht wird.

Will er den Staatsschutz vorbeischicken? Natürlich nicht den deutschen, sondern den israelischen Staatsschutz, wo er einst verschlug einen Traktor zu mieten. „Es wäre praktischer, bei Avis oder Hertz einen kleinen Traktor zu mieten und mit dem Gerät auf die Domplatte zu rollen, um die Installation platt zu machen.“ Mehr zur den „Verwandlungskünsten“ des „Hofjuden„. Wenn man schon kein Täter ist, weil man zu feige ist, dann zumindest „Schreibtischtäter“.

Ich werde also als Erinnerung an diesen Irrsinn die Mail-Adresse dieses wahnsinnigen Hofjuden gerne behalten und wage es nicht, es ihm zu sagen. Wer das jetzt weiß, möge es bitte für sich behalten.

Mein Hofjude ist nicht bereit, mich zu dulden, wie mir mitgeteilt wurde. Dabei muss ich ihn, ob es mir passt oder nicht, immer noch erdulden.

Sie haben alle schon längst herausgefunden, wer mein „Hofjude“ ist. So nannte ihn der CICERO in der Ausgabe vom Oktober 2017: Es ist Henryk M. Broder, der seine alte Geschäftsidee der Abmahnungen wieder aus der Mottenkiste herausgeholt hat. Einmal hat er mich abgemahnt, weil ich geschrieben habe, dass der SPIEGEL sich von ihm getrennt habe. Broder bestand darauf, dass nicht der Spiegel sich von ihm getrennt, sondern er dem Spiegel Adieu gesagt hat. Schließlich hatte er ein besseres Angebot von der WELT mit gelegentliche Auftritte bei der Bildzeitung. Wahrscheinlich hat der Spiegel nur seinen Vertrag nicht verlängert.

„Vor ein paar Tagen hat die AfD, ganz christlich, eine heilige Hetzjagd auf die Theologin Margot Käßmann eingeläutet. Unterstützt wird die Partei dabei von vielen ihrer Fans, von rechten Blogs und Foren, so genannten Journalisten wie Henryk M. Broder (“Die Welt”) oder Roland Tichy, und natürlich von so unvermeidlichen Personen wie z. B. der ehemaligen CDU-Politikerin Erika Steinbach.

Doch wieso sollte die AfD das auch richtig darstellen, wenn sie so ergebene Kampagnen-Helfer hat. Einer der besten ist Henryk M. Broder, der einen an Ignoranz kaum zu überbietenden Beitrag dazu liefert.

Im Blog “Achse des Guten” zitiert auch Broder Käßmann unvollständig, um dann seinerseits zu einem Nazi-Vergleich anzuheben:

„Was will uns Frau Käßmann damit sagen? Vermutlich das: Man wird als Nazi geboren. Alles, was dazu nötig ist, sind zwei deutsche Eltern und vier deutsche Großeltern. Das ist Rassismus pur, die Fortsetzung der Nürnberger Gesetze, diesmal nur andersrum. Brauchte man früher zwei jüdische Eltern und vier jüdische Großeltern, um als „Volljude“ eingestuft zu werden, wird jeder, der zwei deutsche Eltern und vier deutsche Großeltern hat, automatisch zum Vollnazi. Käßmann betreibt also, laut Broder, die umgekehrte “Fortsetzung der Nürnberger Gesetze” – diesen Sprung muss man erst mal hinbekommen. Zumal Broder sich auf einen epd-Artikel bezieht, der auf der Internetseite der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover steht. Broder ignoriert kurzerhand, dass auch dort die Sache mit dem Arierparagraphen erwähnt ist.  Aber Broder zitiert es nicht. Er höhnt sogar noch, sollte Käßmann gegen Falschdarstellungen ihrer Rede vorgehen, solle sie mit der Homepage der Landeskirche anfangen.

Broder ist mit seiner dreisten Verleumdung nicht allein, was einen zwingend beunruhigen sollte. Auch der rechtskonservative Roland Tichy, einst Chefredakteur der “Wirtschaftswoche”, schließt sich der Hetze an, indem er die Verdrehungen weiter ins Absurde steigert. Das kann man bei „Über Medien“ lesen und ein gewisser Hagen (ob der aus der Nibelungen Saga?) schrieb dazu: „Sie schreiben abwertend von “so genannten Journalisten” wie Tichy oder Broder. Ich finde, das ist eine Unverschämtheit. Tichy und Broder sind herausragende, preisgekrönte Journalisten. Broder z.B. hat verdientermaßen den Börne-Preis bekommen. Und Frau Steinbach ist eine hoch respektable konservative Abgeordnete, die ihren Überzeugungen treu geblieben ist und nicht ihr Fähnchen in den Wind hängt.“ Man weiß nicht, ob das ironisch gemeint oder voller Ernst ist. Jedenfalls ist es voll geil. Oder ist Hagen vielleicht ein neues Pseudonym von Broder?

In seinem Blog fragt Broder: Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gelacht werden? Und er antwortet: Hier (gemeint ist sein Blog Die Achse des Guten). Ja, da hat er Recht und wo er Recht hat, da hat er Recht. Ich habe tatsächlich viel gelacht, besonders wenn er aus meinem Freund Dieter Dehm einen Antisemiten machen will, weil dieser gesagt hat: „Antisemitismus ist Massenmord und muss dem Massenmord vorbehalten bleiben.“ Broder folgert daraus, dass Dehm sagen wollte:  „Alles drunter ist kein Antisemitismus!“ Selbst mit meiner Riesenluppe habe ich das aber nicht gefunden. Vielleicht hilft mir jemand? Allerdings, wenn dieser Satz schon Antisemitismus ist, dann ist Broder ein „Antisemitenmacher“* und die echten Antisemiten sitzen in ihren Löchern und bedanken sich bei Broder, der ja von sich sagt, dass er nicht konservativ, sondern reaktionär ist. Dann Heil Broder.

*Abraham Melzer, DIE ANTISEMITENMACHER, Westend-Verlag, 18,–€

 

2 Gedanken zu “Der auf den Kopf gefallene und mit einer Beule im Bett liegende „Hofjude“

  1. Ausgerechnet Melzer, dieser eilfertige Vadder Abraham aller durchgeknallten Judenhasser im deutschsprachigen Raum™, labert was von ‘Hofjude’.
    Genau mein Humor.

  2. Werter Herr Bundy

    Ihren pejorativen Müll haben Sie hier schon mal ausgebreitet. Bitte etwas mehr Fantasie, wenn Sie Herrn Melzer zu beleidigen versuchen. Nicht hinter jedem Busch lauert ein Antisemit. Wenn Sie denn ein solches Gefühl haben, sollten sie es mal mit sachlichen Argumenten versuchen – das hilft.

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