Die Antisemiten-Macher. Wie die Neue Rechte Kritik an der Politik Israels verhindert

von Ludwig Watzal

AntisemitenmacherDas Buch des deutsch-jüdischen Publizisten und Verlegers kommt nicht nur zum rechten Zeitpunkt, sondern dieser hat mit dem Titel in ein Wespennest gestochen. Melzer hatte bereits Räumlichkeiten im Saalbau Gallus ordnungsgemäß gemietet, um sein Buch vorzustellen. Die Stadt Frankfurt, die über die Räume wacht, hatte kurzerhand den Mietvertrag wieder gekündigt. Diese Kündigung wurde vom Amtsgericht Frankfurt für rechtswidrig erklärt.

Justament zur Frankfurter Buchmesse, auf der es auch um das Thema Meinungsfreiheit geht, wollte die Stadt Frankfurt einem deutsch-jüdischen Autor sein im Frankfurter Westend-Verlag erschienenes Buch in öffentlichen Räumen vorzustellen, verbieten.

Seit Jahren findet in Deutschland eine Hetzjagd auf alles Israelkritische und so genannte Israelkritiker statt. Diese Kampagnen werden von einer Israellobby und ihren Krawallbrüdern orchestriert, zu der man die Jüdischen Gemeinden, den Zentralrat der Juden in Deutschland, die Israelische Botschaft, die Politsekte der Antideutschen, Honestly Concerned in Frankfurt, den Journalisten Benjamin Weinthal von der Jerusalem Post, Henryk M. Broder und eine Vielzahl von Philosemiten zählen kann, zu denen sich eine nicht geringe Anzahl von Abgeordneten des Deutschen Bundestages, diverser Länderparlamente und Stadtverordnetenversammlungen gesellen. 

Diese Lobby übt massiven Druck auf deutsche Parlamentarier aus, nicht nur die BDS-Bewegung als „antisemitisch“ zu kriminalisieren, sondern auch deren Unterstützer. Bisher ist es ihr gelungen, den Frankfurter und Münchner Magistrat dazu zu veranlassen, öffentliche Räumlichkeiten nicht mehr an sogenannte Israelkritiker oder BDS-Unterstützer zu verpachten. Die Stadt Frankfurt mit ihrem CDU-Stadtkämmerer Uwe Becker spielt dabei die unrühmlichste Rolle. Köln und Berlin planen ähnliche Anschläge auf die Meinungsfreiheit. Vorsorglich hat die Israellobby dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Müller, mit der Antisemitismuskeule gedroht. Dank der Unabhängigkeit der Gerichte, ist es bisher immer gelungen, diese grundgesetzlichen Raumverbote zu kippen.

Moshe Zuckermann, der sich immer wieder massiven Anfeindungen durch die Antideutschen ausgesetzt sieht, hat in seinem Vorwort zur Hexenjagd der Antisemiten-Macher das Nötige gesagt. „Ihre Perfidie kontaminiert das, was historisch zum vordringlichen Gegenstand des emanzipativen Kampfes um eine Welt nach Auschwitz avanciert war. Die Antisemiten-Macher sind ausgemachte Feinde dieses Kampfes.“ Das Perfide daran ist, dass sich Enkel und Urenkel der Mörder am europäischen Judentum als Moralapostel aufschwingen und israelischen und deutschen Juden wie Zuckermann, Ilan Pappe, Norman Finkelstein, Melzer u. v. a. m. ihre Recht auf freie Meinungsfreiheit nehmen wollen.

Melzers Buch wird im Vorfeld auch deshalb so bekämpft, weil er ein bekennender Antizionist ist, was in den Augen der Israellobby gleichbedeutend mit „Antisemitismus“ ist. Melzer erhebt seit fast 40 Jahren seine Stimme gegen die Politik des israelischen Besatzungsregimes und gegen die Verletzung der Menschenrechte der Palästinenser. Darüber hinaus hat er die Vorsitzende der Israelischen Kultusgemeinde in München, Charlotte Knobloch, verklagt, weil sie ihn einen „berüchtigten Antisemiten“ genannt hat. In erster Instanz hat Melzer Recht bekommen. Vor Weihnachten geht es in München in die zweite Runde.

Melzer rechnet in seinem Buch nicht nur mit den Repräsentanten der „Israellobby“ ab, sondern auch mit der schrägen Antisemitismus-Debatte in Deutschland, insbesondere, was den so genannten neuen Antisemitismus betrifft. Antisemitismus ist für den Autor der Hass auf Juden, nur weil sie Juden sind. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich der „neue Antisemitismus“ jedoch als Antizionismus, so der Autor.

Mit der Erfindung des so genannten neuen Antisemitismus ist es der zionistischen Israellobby gelungen, alle Kritiker der israelischen Besatzungspolitik und deren rassistischer zionistischer Ideologie als „Antisemiten“ oder „selbsthassende Juden“ zu stigmatisieren. Deutsche willige Vollstecker in Frankfurt, München, Köln, Berlin und anderorts lassen sich von der Lobby für diese Schmierenkomödie instrumentalisieren. Damit stellen sie Interessen einer fremden Macht über die ihrer eigenen Wählerklientel.

Antizionisten sind nach der Lesart der Israellobbyisten die „neuen Antisemiten“, die die rassistische Ideologie des Zionismus kritisieren, der sich die Politik Israels verpflichtet fühlt. Um Kritiker an Israels Politik mundtot zu machen, betrieben die Verteidiger Israels „Wortklauberei“ und legten jedes Wort auf die „Goldwaage“, „um  Kritiker zu desavouieren“, schreibt Melzer. Alles, was der Autor schreibt, muss in den Ohren der Israelapologeten wie „Blasphemie“ klingen.

Die Antisemiten-Macher ist kein Skandalbuch, sondern das, was Melzer aufdeckt, ist der eigentliche Skandal, den die Israellobbyisten unter der Decke halten wollen. Weder ist das Buch „antisemitisch“ noch der Autor ein „berüchtigter Antisemit“. Melzer gehört zu einer scheinbar ausstrebenden jüdischen Spezies, die sich einer universalistischen jüdischen Ethik verpflichtet fühlen.

Dieses Buch war mehr als überfällig. Millionen Leser/innen seien ihm gewünscht.

Ein Gedanke zu “Die Antisemiten-Macher. Wie die Neue Rechte Kritik an der Politik Israels verhindert

  1. Creating the Middle East crisis –
    by the IMF with its neo-liberal radical measures in the economic and social spheres.
    (Auslöser der Nahostkrise – durch das IWF mit seinen neoliberalen Radikalmaßnahmen im Wirtschafts- und Sozialbereich).

    Westliche Schockprogramme
    und Terroranschläge:
    Quelle im Internet – ‎20.‎12.‎2016 –
    http://www.jungewelt.de/2016/12-16/050.php

    Als die westlichen Großmächte auf einer Konferenz auf dem Petersberg bei Bonn im Dezember 2001 Hamid Karsai den Weg zum afghanischen Präsidentenamt ebneten, bedeutete dies den Beginn einer neoliberalen Wende in den zentralasiatischen Staaten Afghanistan, Kirgistan, Usbekistan und Tadschikistan.

    Bis zum Beginn der US-Militärintervention am Hindukusch hatten sich Organisationen, die für eine solche Politik stehen, wie der Internationale Währungsfonds (IWF), die Weltbank und die Welthandelsorganisation (WTO), in dieser Region auf dem Rückzug befunden. Die Volksrepublik China dagegen konnte mit ihren Konzernen Geländegewinne verzeichnen.

    Doch die massive Militärpräsenz der NATO-Staaten sicherte westlichen Konzerne Zugang, Zugriff und Abtransport von Rohstoffen und führte zu einem Revival der IWF-Schockprogramme mit sozial katastrophalen Auswirkungen.

    11.03.2004 Erklärung der Bundesregierung, Berlin, 11.03.2004:
    „So wurde die deutsche Bevölkerung belogen“:

    Erklärung der Bundesregierung durch den Bundesminister der Verteidigung, Dr. Peter Struck, am 11. März 2004 in Berlin.
    Quelle im Internet – ‎17.‎01.‎2017 –
    https://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/start/ministerium/geschichte_bmvg/verteidigungsminister_seit_1955

    Es gilt das gesprochene Wort: Meine Damen und Herren, die Bundeswehr hat in ihrer bald fünfzigjährigen Geschichte wesentlich zur längsten Friedensperiode in der jüngeren Geschichte Deutschlands beigetragen. Heute ist sie als Institution bei den Bürgerinnen und Bürgern anerkannter denn je. Sie genießt bei den Menschen hohes Ansehen. Das gilt nicht nur in Deutschland. Durch die Auslandseinsätze ist das Ansehen der Bundeswehr in der Völkergemeinschaft gestiegen. Sowohl bei unseren Partnern als auch bei den Menschen in Bosnien, im Kosovo, in Afghanistan.

    Mit deutschen Waffen Frieden schaffen:
    Unsere Soldatinnen und Soldaten überzeugen dort durch hohes Engagement beim Wiederaufbau und beim Erhalt des Friedens. Die Bundeswehr ist zu einem wichtigen Botschafter Deutschlands geworden Botschafter eines Deutschlands, das seine Verantwortung in der Völkergemeinschaft annimmt und wesentliche Aufgaben bei der internationalen Friedenssicherung wahrnimmt.

    Um dies auch weiterhin leisten zu können, muss sie weiterentwickelt werden. Die Bundeswehr des 21. Jahrhunderts nimmt Gestalt an. Die neuen Aufgaben sind identifiziert. Die konzeptionellen Grundlagen sind geschaffen, die wesentlichen Entscheidungen getroffen. Der neue Kurs ist eingeschlagen. Wir sind auf dem richtigen Weg. Die Transformation der Bundeswehr, unter der ich den umfassenden und fortlaufenden Prozess der Ausrichtung von Streitkräften und Verwaltung auf die sich auch weiterhin verändernden Herausforderungen verstehe, ist aus drei Gründen unerlässlich:
    ⦁ Die Sicherheitslage hat sich entscheidend verändert. Deutschland wird absehbar nicht mehr durch konventionelle Streitkräfte bedroht.
    Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt, wenn sich dort Bedrohungen für unser Land, wie im Falle international organisierter Terroristen, formieren. Im Übrigen wird unsere Sicherheit, um auf den Kollegen Schmidt einzugehen, auch in Hindelang verteidigt, ich kann allerdings gegenwärtig dort beim besten Willen keine Bedrohung unserer Sicherheit erkennen. Wir müssen Gefahren dort begegnen, wo sie entstehen. Denn sie können unsere Sicherheit auch aus großen Entfernungen beeinträchtigen, wenn wir nicht handeln.
    ⦁ NATO und Europäische Union befinden sich in weitreichenden Anpassungsprozessen an die veränderte Situation. Dies bringt neue Verpflichtungen für Deutschland, auch im militärischen Bereich, mit sich. Die Transformation der NATO verlangt eine Transformation der Bundeswehr. Beide müssen miteinander in Planung und Vorhaben übereinstimmen. Wir sind hier auf sehr gutem Wege.
    ⦁ Die Einsatzrealität der Bundeswehr hat sich längst der neuen Sicherheitslage angepasst, und die Anforderungen an die Streitkräfte steigen weiter.
    Das Einsatzspektrum der Bundeswehr umfasst mittlerweile alle denkbaren Einsatzformen von der Patrouille am Horn von Afrika über zivilmilitärische Projekte bis zur Beobachtung in Georgien. Immer häufiger übernimmt die Bundeswehr dabei Führungsaufgaben.
    Sie wird absehbar einer der größten Truppensteller für internationale Friedenseinsätze bleiben.

    Meine Damen und Herren, vor dem Hintergrund der veränderten sicherheitspolitischen Lage musste gehandelt werden. Und wir haben gehandelt.
    Wir haben zunächst die konzeptionellen Grundlagen geschaffen: In den von mir im Mai 2003 erlassenen Verteidigungspolitischen Richtlinien wurden das Aufgabenspektrum der Deutschen Wehrmacht „Bundeswehr“ neu gewichtet und das erforderliche Fähigkeitsprofil für unsere Streitkräfte entwickelt. Daraufhin habe ich im Oktober 2003 einen neuen Kurs für die Reform der Bundeswehr eingeleitet. Das neue Aufgabenspektrum der Bundeswehr verlangt nach Einsatzbereitschaft und Fähigkeiten differenzierte Streitkräfte, die schnell, wirksam und gemeinsam mit Streitkräften anderer Nationen eingesetzt werden können.

    Wo deutsche Soldaten überall im Einsatz sind:
    Quelle im Internet -‎07.‎05.‎2017 – http://www.handelsblatt.com/politik/international/bundeswehr-wo-deutsche-soldaten-ueberall-im-einsatz-sind/7639684.html

    Seit 1992 hat sich die Bundeswehr an zahlreichen Auslandseinsätzen auf der ganzen Welt beteiligt. Vor allem in Afrika sind deutsche Soldaten momentan im Einsatz. Eine Übersicht.

    Natürlich kostet der Einsatz den deutschen Steuerzahler jährlich Milliarden Euro – die späteren „Wiedergutmachungs- und Wiederaufbaukosten“ noch garnicht mitgerechnet. Das bezahlen dann die nachfolgenden Generationen – der sog. „Demoskopische Faktor“. Deswegen sprechen schon heute Finanzfachleute von der kommenden „Altersarmut“ in Deutschland – dem zurzeit reichsten Land Europas.

    „Wir schaffen das schon“
    für die meisten Bürger.

    Sämtliche relevanten Parameter Operative Vorgaben, Strukturen, Organisation, Kräfte, Ausrüstung, Standorte wurden deshalb mit einem klaren Ziel überprüft: Die Einsatzfähigkeit der „Deutschen Wehrmacht“ Bundeswehr für die wahrscheinlichsten Einsätze, nämlich Konfliktverhütung und Krisenbewältigung, einschließlich des Kampfs gegen den internationalen Terrorismus, ist konsequent und nachhaltig zu erhöhen. Das wird unsere Streitkräfte künftig noch besser in die Lage versetzen, unseren Beitrag zur Unterstützung von Bündnispartnern, zur Sicherung des Friedens und zur Wahrung der außenpolitischen Handlungsfähigkeit Deutschlands zu leisten.

    Der Lkw nach dem Anschlag in Berlin

    Das wird auch ihre Fähigkeit stärken, zum unmittelbaren Schutz Deutschlands und seiner Bürgerinnen und Bürger beizutragen.
    Der Schutz Deutschlands bleibt eine Kernaufgabe der Bundeswehr. Er hat sogar eine neue, umfassendere Bedeutung gewonnen.

    Denn neben der unwahrscheinlicher gewordenen Landesverteidigung im herkömmlichen Sinne ist der Schutz unserer Bevölkerung und lebenswichtiger Infrastruktur vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen zu gewährleisten. Im Januar 2004 habe ich die wichtigsten Entscheidungen und die Wegmarken des neuen Kurses öffentlich vorgestellt. Sie sind weitreichend und zukunftsweisend. Die Weichen für die Bundeswehr des 21. Jahrhunderts sind nun gestellt.
    Die Staaten in Zentralasien gingen mit äußerst unterschiedlichen Voraussetzungen aus der Zeit der Systemkonfrontation hervor. Während Kasachstan und Turkmenistan große Vorkommen an Erdgas und Erdöl besitzen, können Afghanistan, Kirgistan und Tadschikistan kaum eigene Rohstoffe vorweisen. Usbekistan wiederum verfügt über Reserven an Gas und Öl und ist zugleich das bevölkerungsreichste Land der Region.
    Da Kasachstan und Turkmenistan aufgrund ihrer natürlichen Reichtümer eine andere Rolle in der Weltwirtschaft spielen, sind sie von der Betrachtung hier ausgenommen.

    Hochzeiten des IWF: Die ökonomische Krise von 1997, die große Teile Ostasiens erfasste, machte sich auch in Zentralasien bemerkbar. In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre endete dort zunächst die Hochzeit des IWF mit seinen neoliberalen Radikalmaßnahmen im Wirtschafts- und Sozialbereich.
    Vor allem Kirgistan hatte lange Zeit als Musterschüler in der Region gegolten, doch auch Usbekistan verband teilweise seinen Übergang zum Kapitalismus mit einer neoliberalen Politik. Bereits der erste Präsident Kirgistans, Askar Akajew (im Amt von 1990 bis 2005, davor bereits Oberhaupt der Kirgisischen SSR), forcierte eine radikale Liberalisierung der Wirtschaft.
    Nach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion trieb er die Privatisierung in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft voran, was katastrophale Folgen für die sozioökonomische Entwicklung haben sollte.
    In der Landwirtschaft wollte er so beispielsweise die historisch gewachsene ungleiche Verteilung von Agrarland zwischen ethnischen Russen und Kirgisen ändern. Doch auch im Industriebereich hielt sich Akajew in den 1990er Jahren an die Vorgaben des IWF. Das Land gehöre zu den »Musterknaben« des Währungsfonds, schrieb die Süddeutsche Zeitung im September 1993.
    Die wirtschaftlichen Auswirkungen stellten sich langfristig als katastrophal heraus.
    1998 trat das Land als erster zentralasiatischer Nachfolgestaat der UdSSR der WTO bei.

    Die Verhandlungen waren mit zwei Jahren und zehn Monaten rekordverdächtig kurz. Der Beitritt sorgte selbstverständlich für weitere
    »Liberalisierungen«.
    Die Rolle als Musterknabe des Westens führte denn auch zur Anbindung an die Ökonomie der NATO-Staaten. Im Jahr 1997 nahm die Kumtor-Goldmine im Osten des Landes die Produktion auf. Sie steht seit dieser Zeit unter der Kontrolle des kanadischen Unternehmens Centerra Gold und erwirtschaftete im Jahr 2011 ungefähr ein Achtel des kirgisischen Bruttoinlandsproduktes.

    Bei der Umsetzung des wirtschaftlichen Schockprogramms halfen auch deutsche Politiker: Der ehemalige CDU-Ministerpräsident Niedersachsens, Ernst Albrecht – Vater der derzeitigen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen –, beriet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit von 1995 bis 2003 die Regierung in Bischkek.
    Alles in allem entstand in den 1990er Jahren in Kirgistan laut dem französischen Anthropologen Boris-Mathieu Pétric ein
    »globalisiertes Protektorat«, welches das Land hochgradig von Organisationen wie dem Weltwährungsfonds und der Weltbank abhängig machte.

    Das Staatswesen an sich erodierte und Stiftungen wie beispielsweise die der türkisch-religiösen Gülen-Bewegung nahmen eine führende Rolle in der Gesellschaft des Landes ein.
    Saudi-arabische Organisationen wiederum finanzierten den Aufbau von Moscheen. Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) übernimmt bis heute als privater Träger wichtige Naturschutzaufgaben im Land. Doch trotz der »Vorbildrolle« blieb Kirgistan das einzige neoliberale Vorzeigeland in der Region.

    In Usbekistan stießen die Forderungen von Weltbank und IWF im Laufe der 1990er Jahre immer mehr auf taube Ohren. Der dortige Diktator, der im vergangenen Sommer verstorbene Volkswirtschaftler Islam Karimow, wandte sich zunehmend von den westlichen Partnern ab und ließ die freie Konvertibilität der usbekischen Währung (Som) bereits im Jahr 1996 aufheben. Der IWF suspendierte daraufhin die Zusammenarbeit und schloss 2000 sein Büro – wegen »mangelnder Reformfähigkeit« seitens der usbekischen Regierung, wie es hieß.

    Afghanistan und Tadschikistan wiederum hatten zu diesem Zeitpunkt noch keine IWF-Schockprogramme durchlebt, da in beiden Ländern bis 1996 bzw. bis 1997 ein Bürgerkrieg tobte.
    In Afghanistan siegten die Taliban und kontrollierten danach circa 90 Prozent des Landes. In Tadschikistan wiederum gingen die säkularen Kräfte um Emomalii Rachmon, der bis heute das Land autoritär regiert, als Sieger aus dem Krieg hervor.
    Die Taliban proklamierten das Islamische Emirat Afghanistan, das ab 1998 fast alle Grenzposten des Landes sowie alle wichtigen Flughäfen kontrollierte. Der politökonomisch bedeutendste Verbündete des ansonsten lediglich von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten anerkannten Emirats war Pakistan mit seiner Transportwirtschaft, das durch die brutale
    »Befriedung« seitens der Taliban wieder den Handel mit Tadschikistan, Usbekistan und Turkmenistan aufnehmen konnte. Hilfe kam zudem aus Saudi-Arabien: Riad unterstützte das Emirat durch subventioniertes Benzin.

    Der gefälschte biblische Anspruch auf Palästina:
    Quelle im Internet – ‎19.‎03.‎2017 – https://criticomblog.wordpress.com/2014/02/02/neue-genomstudie-zerstort-anspruche-der-zionisten-auf-palastina/

    Nicht die „Nazis“ erfanden den „Antisemitismus“ – sondern schon Luther warnte vor den Juden und ihren Lügen:

    Warum sollten Juden, die auf akademische Leistungen so stolz sind, riskieren, sich einem kollektiven Schwindel auszusetzen, der irgendwann entdeckt werden muß?
    Dr. Elhaik taucht nicht in den Treibsand der Politik, aber ich werde es gerne tun.
    Sie begingen den Betrug einzig für den gefälschten biblischen Anspruch auf Palästina, der in ihrem Glauben verankert ist, ein abgesondertes Volk zu sein. Dies unterscheidet sie von allen anderen, weil sie mit ihrem Blut einen Rechtsanspruch stellten.
    Sie setzten alles auf die DNA als Kaufbeleg, ein gottgegeber Strichcode für einen Pass nach Palästina.
    Dr. Ehaik radierte nun den Strichcode weg.
    Er war leicht ablösbar und nie im Blut.

    Aber warum taten sie es? Die zweite Hälfte der Antwort, die seine Untersuchung nicht zu erkennen gab, war,
    daß es einen Haufen atheistischer und kommunistischer Juden gab, der sich einen Weg schoß, um das Land zu übernehmen — unter dem moralischen Deckmantel von »Gott gab es nur uns«.
    Ich muß sagen, daß ich gegenüber diesen atheistischen Juden, die sich auf Gottes Rechtsanspruch und Pass beriefen, bereits ein bißchen mißtrauisch war, bevor ich in meiner Bibliothek ein Bücherregal mit Judacia hatte. Es war natürlich Propaganda. Schon immer. Und eine Geschichte für einen anderen Tag ist die Frage, warum eine ganze Akademikergemeinschaft, die es besser wissen sollte, niederkauert und sich selbst erniedrigt, indem sie zuläßt, daß der Betrug nicht nur auf die Welt gebracht, sondern fortgesetzt wird.

    Arthur Koestlers Buch »Der Dreizehnte Stamm« hatte einen wesentlichen Einfluß darauf, den Betrug zu knacken. Es wurde veröffentlicht, als die zionistische Propaganda sehr versiert darin war, einen angesehenen jüdischen Autor zu ignorieren.

    Die bereits neutralisierte akademische Gemeinschaft brauchten sie nicht zu fürchten und Köstlers Buch stellte für den gefälschten Anspruch auf das Land durch die Zionisten weder eine moralische Herausforderung noch einen Wendepunkt dar.

    Mehr von seinem HAARETZ-Interview:
    »›Die verschiedenen Gruppen von Juden in der heutigen Welt haben keine gemeinsame genetische Herkunft. Wir reden hier über Gruppen, die sehr heterogen und ausschließlich durch die Religion verbunden sind.
    Im Endeffekt, so behauptet er, ist das ›Genom der europäischen Juden ein Mosaik der alten Völker und sein Ursprung ist weitgehend chasarisch‹.«

    Jetzt zu einigen der wissenschaftlichen Highlights. Dr. Elhaiks Forschung zeigt, daß das dominierende Element im Erbgut der europäischen Juden chasarisch ist. Bei mitteleuropäischen Juden beträgt es 38% und bei osteuropäischen Juden 30%. Dazu kommt, daß das Genom in beiden Gruppen überwiegend westeuropäisch ist. Welch eine Überraschung.
    Das römische Reich ist die dominierende Linie, diejenigen, die an der Grenze siedelten, wie pensionierte Soldaten, und mit den Einheimischen Familien gründeten. Es gab dort einige jüdische Kaufleute, und Elhaik fand einige nahöstliche Wurzeln, die, wie er vermutet, mesopotamisch sind und ein bißchen aus dem biblischen Israel.
    Der Kern ist jedoch, daß die Israel Verbindung ein so kleiner Teil ihres gesamten Genoms ist, daß es ihren DNA-Rechtsanspruch auf das Land aufhebt.
    Der gute Dr. Elhaik würde in diesem Sumpf nicht umherwandern, ich werde es aber tun und die Dinge beim Namen nennen.

    Was Dr. Elhaik entdeckt hat, ist ein
    »umgekehrter Holocaust«, die Erfindung von Unmengen von Pseudojuden, die auf das Land Palästina genausowenig einen Blutanspruch haben wie ich, selbst wenn ich konvertierte.

    Was ich gerade erklärte, hinterfragt in keiner Weise eine religiöse oder kulturelle Zugehörigkeit. Aber wie wir alle wissen, sind die meisten Juden nicht religiös, auch nicht in Israel, wo weit mehr als die meisten nicht religiös sind. Zieht man das ab, dann ist alles, was bleibt, der Stamm, die DNA, die sie an eine gemeinsame Geschichte der Verfolgung bindet.
    Was schon Martin Luther öffentlich behauptete –
    das ist jetzt alles weg, in Luft aufgelöst.
    Wer unter uns hat nicht die Spur einer Erbanlage eines Volkes, das in alten Zeiten gelitten hätte, oder sogar verschiedener Völker, vielleicht fünf oder zehn? Warum sollten wir den Vorgeblichkeitsjuden, die als Club-Med-Vorfahren eine »all inclusive«-Behandlung genossen, erlauben, unseren Genpool auf die hinteren Plätze im Bus des historischen Leidens zu schicken. Ich finde das einfach ein bißchen zu bequem.
    Sind diese »Juden« dann also nur eine Bande, vereinigt gegen alle, die nicht zur Bande gehören?
    Haben sie die ganze Geschichte erfunden wie Bandenmitglieder, die einen Eid leisten und ein Territorium verteidigen?

    Und ist das nicht das, was Herzl und vor ihm andere als Möglichkeit sahen, ein Territorium als Land zur Vereinigung von Juden, die sich untereinander sonst immer wie Katzen und Hunde bekämpften? Und wird die 2000jährige Verfolgung nicht meistens von denen behauptet, die in Wirklichkeit gar nicht von diesem Volk abstammen? Wer hat hier in Wirklichkeit wen geholocaustet, und warum? Wir hatten Golda Meirs ständigen Holocaust des palästinensischen Volkes, mit ihrem berühmt-berüchtigten: »Es gibt kein palästinensisches Volk.«Ist das nicht Dr. Elhiaks poetische Gerechtigkeit, uns den wissenschaftlichen Beweis zu liefern, daß es ein solches biblisches jüdisches Volk, als das sie sich selbst präsentiert haben, gar nicht gibt? Und wird dadurch nicht auch die historische »antisemitische« Verleumdung zu einem Betrug, durch ein Volk, das selbst nicht semitisch ist?

    Ich denke, es wird Zeit anzufangen, mit den Gründungsmythen reinen Tisch zu machen. Ich muß zugeben, daß ich nie eine Freikarte erwartet hätte, um von einem intelligenten jungen israelischen Arzt von der »Johns Hopkins Universität« die Wahrheit hören zu dürfen, dessen moralisches Ruder sich nicht vom Kurs abbringen läßt.

    Er ist kein Gangster, wer auch immer seine Vorfahren waren. Wir nennen dies Führung, vielleicht mit einem Hauch von Moses, der die Mär des Gründungsmythos für diejenigen teilt, die auf die andere Seite gehen möchten.
    Wir werden nun sehen, ob sich andere ebenfalls entscheiden, frei zu sein oder weiterhin bei der Bande bleiben. Die militanten Israelis wußten immer, daß dieser Tag kommen würde. Dafür waren ihre Atomwaffen gedacht, schon immer. Sie wußten es.
    Sie selbst haben nie daran geglaubt. Sie waren Atheisten, um des Himmels willen. Herr Möllemann Starb wegen dieser Aussage gegen Israel’s Terrorregierung.

    Mossad ,Juden,Zionisten:
    Quelle im Internet – ‎19.‎03.‎2017 – islamwirdsiegen1

    http://cdn1.spiegel.de/images/image-55624-galleryV9-onvc-55624.jpg
    Die Männer der Ultraorthodoxen tragen schwarze Anzüge und Hüte. Diese Kleidung war typisch für das osteuropäische Stettl des 19. Jh. Hierdurch wird die konservative Einstellung und die Abschottung gegenüber der übrigen Welt zum Ausdruck gebracht. Sie bewohnen ein Paralleluniversum, abgeschottet von der Moderne: Die 550.000 ultraorthodoxen Juden Israels führen in eng geknüpften Gemeinschaften ein ganz auf Religion fixiertes Leben. Nur wenige wagen den Ausstieg.

    Netanjahu lässt Treffen mit Gabriel platzen:
    Pressefreiheit- wie lange noch?
    Quelle im INternet – ‎07.‎05.‎2017 – http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Netanjahu-laesst-Treffen-mit-Gabriel-platzen

    Jerusalem : . Eklat beim Antrittsbesuch von Außenminister Sigmar Gabriel in Israel: Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sein Treffen mit dem SPD-Politiker in Jerusalem am Dienstag kurzfristig platzen lassen. Hintergrund ist eine geplante Diskussionsrunde Gabriels mit umstrittenen Organisationen, die vor allem den israelischen Siedlungsbau in den palästinensischen Gebieten verurteilen.

    Der Holocaust von Kanaan:
    Quelle im Internet – ‎19.‎08.‎2017 – https://www.welt.de/

    Ausgrabungsstaette der kanaanitischen Stadt Ai, nach biblischer Überlieferung bei der Landnahme durch die Israeliten von Josua erobert

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