IHRA-Antisemitismus-Definition – eine Waffe zur Unterdrückung der Meinungsfreiheit

von Claude Grégoire

Statt den Begriff Antisemitismus inflationär zu gebrauchen, solle man sich für Menschenrechte in Israel-Palästina und anderswo einsetzen, schreibt Claude Grégoire in einer Reaktion auf den Artikel in der woxx 1533.

Am 21. Juni publizierte die woxx einen Beitrag von Thorsten Fuchshuber, Mitglied der Redaktion, ein Plädoyer für die „neue Definition“ des Antisemitismus wie sie von der IHRA (International Holocaust Remembrance Alliance) verbreitet wird. Herr Fuchshuber ist der Meinung, Luxemburg solle diese Definition samt Beispielen annehmen. Dabei handelt es sich um eine gar nicht so neue und eher konfuse Definition, die nichts wirklich Neues bringt, außer dass sie Israel mit ins Spiel bringt (sieben der zehn beigefügten Beispiele beziehen sich auf Israel).

Gleich zu Beginn behauptet der Autor, die genannte Definition bedrohe nicht die Meinungsfreiheit. Die Fakten sprechen jedoch für sich: Schon jetzt dient die IHRA-Definition dazu, friedlichen Protest einzuschränken und kritische Stimmen mundtot zu machen. Allein in der Bundesrepublik Deutschland, welche diese Definition angenommen hat, wurden inzwischen fast 100 öffentliche Veranstaltungen be- oder verhindert, mit Verboten, die sich immer mehr auch gegen Israelis oder Juden richten, welche sich der israelischen Politik gegenüber kritisch äußern. >>>

2 Gedanken zu „IHRA-Antisemitismus-Definition – eine Waffe zur Unterdrückung der Meinungsfreiheit

  1. „Die Juden“ sind biologisch gesehen Menschen wie Du und ich (Georg Wiese in: Bilder deutscher Kultur); sie haben die gleichen Gene wie alle Europäer auch. Aber psychologisch gesehen identifizieren sie sich über einen Aberglauben (Baruch Spinoza) bzw. über die Ersatzreligion des Zionismus; William Hirsch (in: Religion und Civilisation) meint, die Geschichte Abrahams im 1. Buch Mosis sei die Krankengeschichte eines Paranoikers. Sigmund Freud analysiert „den Juden“ kollektive Neurosen. Was die Neurotikeranrichten in einem Staat, wo sie voll zum Zuge kommen, kann man im „Semit“ nachlesen. Politisch könnte man den Zionismus als eine Form des Fundamentalismus begreifen; der Staat Israel ist ein jüdischer Staat, der in diesem Sinne von kollektiven Neurotikern geschaffen wurde. Er könnte in seiner jetzigen Ausgestaltung werden Mitglied der EU noch Bundesstaat der USA werden. Folglich sympathisieren die Anti-Antisemitismushetzer einen verfassungsmäßig nicht konformen Staat und scheinen selbst Fundamentalismus zu befürworten. Das kann nicht gut sein.
    Antisemit zu sein müßte also etwas Gutes darstellen: Man lehnt einen europäischen, aber verfassungswidrig konstruierten Neo-Kirchenstaat ab; was den Anti-Antisemitismuspredigern entgeht, ist die Tatsache, daß selbst jeder zweite Mensch, der von jüdischen Eltern geboren wird, sich vom Judentum abwendet. DieTendenz in den USA läuft in die Richtung, daß das amerikanische Judentum in den übernächste Generation auf 15% seiner heutigen Substanz dahinschmilzt. Das viel besungene „jüdische Geistesleben“ verschwindet dadurch nicht. Es wird durch Persönlichkeiten umgesetzt, die sich vom pathologischen Judentum getrennt haben: Edmund Husserl, Bruno Bettelheim, Viktor Klemperer, Water Rathenau, Maximilian Harden, bis hin zu Karl Marx. Max Biller, der das Buch „Der gebrauchte Jude“ geschrieben hat, wird erkennen, daß man den Juden nicht braucht. Shlomo Sand hat ein Buch geschrieben, wie man sich „entjudet“, also von den neurotischen Zwängen befreit. Ein symbolischer Akt: Man gieße sich Wasser über den Kopf und spreche die Formel: „In Namen meines Vaters und meiner Söhne bin ich von eigenem Geist“. Man wäre einfach albern, wenn man mit Pajes rumliefe, aber es ist auch albern, sich einer solchen Gesellschaft zurechnen zu lassen und sich ohne Grund als abergläubischen Kollektivneurotiker auszuweisen. Man gehe mutig einen Schritt weiter und sage: „Ja freilich bin ich Antisemit, was sonst? „

  2. Antisemitismus (1880-1945) bedeutet, dass der Grundsatz „gleiche Rechte Juden und Nichtjuden“ abgelehnt wird, sodass Juden *entrechtet* werden/wurden.

    Wo der Grundsatz „gleiche Rechte für Juden und Nichtjuden“ gilt, wie u.a. im Grundgesetz Art.3+5, dort gibt es keinen Antisemitismus. Dort wird „Antisemitismus“ zur Propaganda von rassistischen Juden und Zionisten, die Nichtjuden diskriminieren.

    Israel bekämpft den Grundsatz „gleiche Rechte für Juden und Nichtjuden“, sodass dieser Staat zurecht als rassistischer Apartheidstaat bezeichnet wird.

    Daran können Antisem-Beleidigungen (= Nazi-Beleidigungen) gegen Nichtjuden auch nichts ändern.

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