Israel Undeclared War on Gaza

by Stephen Lendman

It’s been ongoing since Hamas was democratically elected Palestine’s legitimate government in January 2006 – followed by blockade in mid-2007, an act of war under international law.

The PA is an Israeli creation, a puppet government exclusively serving its interests, led by its illegitimate president Mahmoud Abbas, a longstanding Judas, betraying his people for special benefits he’s afforded.

Slow-motion genocide is official Israeli policy – intending maximum Jews and minimum Arabs. Vicious persecution, collective punishment, extrajudicial killings, isolating Palestinians from Jews, besieging Gaza, and intermittent wars on its defenseless people further its objective.  Weiterlesen →

Der Mörder Elor Azarya wird „König von Israel“

von Ludwig Watzal

Am 24. März richtet der israelische Soldat Elor Azarya den am Boden liegenden schwer verwundeten Palästinenser Abd Al-Fattah Al-Sharif in Hebron mit einem Kopfschuss regelrecht hin. Gab es anfangs noch eine moderate Empörung über dieses gar nicht dem Image der selbsterklärten „moralischsten Armee der Welt“ entsprechenden Verhaltens, so hat sich der Wind des nationalistischen israelischen Mobs gedreht. Er fordert gar keine Bestrafung, sondern die Freilassung dieses Killers. Es war doch „nur“ ein Araber, ein „wildes Tier“, „Terrorist“, ein „Barbar“.

Aus der „moralischsten Armee der Welt“, wie sie Ehud Barak einmal getauft hatte, ist eine Terrorarmee, die Israeli Terrorist Forces (ITF), geworden. Die Verbrechen, die diese pseudo-moralische Armee in den Besetzten Palästinensischen Gebieten seit nun fas 50 Jahren begeht, haben nicht ohne Grund einige wenige moralisch verantwortliche israelische Soldaten veranlasst, die Organisation „Breaking the Silence“ zu gründen.

Weiterlesen →

Israel im Schulbuch – Nahostkonflikt und sonst nichts?

Am 26. Mai 2016 findet eine mehr als einseitige  Konferenz über „Israel im Schulbuch“ in Braunschweig statt. Aus dem folgenden Programm wird ersichtlich, dass es sich hier um eine Propaganda-Veranstaltung handelt, die das Ziel verfolgt, das israelische Besatzungsregime auch in deutschen Schülbüchern aufzuhübschen.

Israel im Schulbuch – Nahostkonflikt und sonst nichts?

am Donnerstag, den 26. Mai 2016

Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung, Braunschweig

Programm:

10.00 Uhr Begrüßung/Grußworte

Prof. Eckhard Fuchs (Direktor des Georg-Eckert-Instituts) Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (angefragt) Rogel Rachman (Gesandter-Botschaftsrat der Israelischen Botschaft in Deutschland)

10.30 Uhr Impulsreferat: Das Israelbild in deutschen Schulbüchern – Ergebnisse der DeutschIsraelischen Schulbuchkommission

Dr. Dirk Sadowski (Georg-Eckert-Institut, Braunschweig)

11.00 Uhr Kaffeepause

11.15 Uhr Vortrag mit Diskussion: Israel und Deutschland – Eine Wertegemeinschaft

Prof. Dr. Doron Kiesel (Fachhochschule Erfurt)

12.00 Uhr „Das ist ja doch ganz anders als wir vermutet hatten“ – Berichte eines deutschisraelischen Jugendprojekts

Peer-Leader-International

12.30 Uhr Mittagsimbiss

13.45 Uhr Workshop-Phase

 Workshop I: Multiperspektivität und Emotionalität in der Darstellung des Nahostkonflikts – Beispiele aus aktuellen Geschichts-, Geographie- und Sozialkundeschulbüchern

Dr. Dirk Sadowski

Workshop II: Wie geht man mit antisemitischen Einstellungen und Verhaltensmustern in der Schule um?

N.N.

15.30 Uhr Abschlussdiskussion

16.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Ort: Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung, Celler Straße 3, 38114 Braunschweig Anmeldung: VeDaB Veranstaltungsnummer 16.21.78

 Niedersächsisches Kultusministerium

Warum beschäftigt sich die versammelte Kompetenz (!) nicht einmal mit dem latenten und alle gesellschaftliche Bereiche infizierten Rassismus in israelischen Schulbüchern gegenüber den unterdrückten Palästinensern, der von der renommierten israelischen Wissenschaftlerin Nurit Peled-Elhanan in einer exzellenten Studie dargelegt worden ist? Was hat bei einer solchen Veranstaltung ein Gesandter der israelischen Botschaft zu suchen? Fungiert er als Wachhund, dass niemand der Anwesenden kritische Fragen stellt? Warum ist das Niedersächsische Kultusministerium an dieser Farce beteiligt und verplämpert dafür die Gelder des Steuerzahlers?

Spekulation oder Hoffnung

Jahrelang haben wir uns gegen die israelische Propaganda gewehrt, jahrelang bekämpfen wir Benjamin Netanjahu und seine Politik und haben offensichtlich dabei übersehen, dass die israelische Propaganda (Hasbara) und Netanjahu selbst, unsere besten Partner und Unterstützer sind.

Jedes Mal wenn Netanjahu eine flammende Rede hält und weitere Sanktionen gegen die Palästinenser fordert oder gar verkündet, jedes Mal wenn die widerliche israelische Hasbara neue Lügen, Hass und chauvinistischen Rassismus verbreitet, steigt die Zahl derer, die uns verstehen und uns unterstützen.  Weiterlesen →

Jutta Ditfurth und die Neocon-Querfront

von Hans Christoph Stoodt

Der Frankfurter Arbeitskreis 8. Mai hat eine Stellungnahme zu den Auseinandersetzung um die Revolutionäre 1. Mai – Demonstration in Berlin veröffentlicht. In diesen Auseinandersetzungen erkennt der AK 8. Mai zutreffend Hinweise und Belege für die seit längerem schon sichtbare Querfront von Antideutschen / Antinationalen und rechten Neocon-Aktivisten. Hier der Text der Stellungnahme:  Weiterlesen →

Mandela-Statue in Palästina angekommen, aber nicht sein Vermächtnis

by Amer Zahr

Five days ago, the Palestinian people received a gift from the people of South Africa.

Last Tuesday, a massive 6-meter tall bronze statue of Nelson Mandela was unveiled in Ramallah. (That’s about 20 feet to us Americans.) The occasion was met with much fanfare, and the ceremony was led by the current president of the Palestinian Authority, Mahmoud Abbas.

Many seek to compare the current situation in Palestine to the history of South Africa. And there are, for sure, many similarities. Israel acts in much the same fashion as the Afrikaner regime of South Africa did. It segregates populations based on race/religion. It offers elevated governmental services and benefits to Jews. It allows Jews from anywhere in the world to gain immediate citizenship while denying the right of native Palestinian refugees to return. It builds separate roads for settlers. Its whole national identity is predicated upon belonging to a certain racial group. Israel is effectively an apartheid state. The analog to pre-1994 South Africa is clear.  Weiterlesen →

Widerstand gegen Israels Besatzung mit Spraydose und Pinsel

von Ludwig Watzal

Pinsel_gegen_BesatzungDer palästinensische David ist in der Wahl seines Widerstands gegen den israelischen Goliath sehr erfinderisch. Davon legt die Geschichte des Widerstands gegen ein übermächtiges Unterdrückungsregime ein beeindruckendes Zeugnis ab. Politische Wandmalerei und Graffiti sind seit der ersten Intifada 1987 nirgends weiter verbreitet als in Palästina. Israel hat den palästinensischen Künstlern dazu mit dem Bau des Zionistischen Schutzwalles eine perfekte Projektionsfläche für ihren Widerstand geliefert.

Die Sammlung liefert eine Fülle von beeindruckenden Bildern, die von der Kreativität und Vielfältigkeit des Widerstandes des palästinensischen Volkes zeugen. Der Steine werfende Jugendliche und die Bäuerin, die in ihrem Tragetuch die ganze Last eines geknechteten Volkes trägt, sind zu Symbolen der Standhaftigkeit (Sumud) geworden.

Weiterlesen →

Maxim Billers Biografie

BillerDie ersten 50 Seiten machten mich ratlos. Ich fand sie arrogant, dumm, langweilig, peinlich und inhaltslos und fragte mich, wie man einen solchen Schwachsinn schreiben konnte, und vor allem, wie man einen solchen Text verlegen konnte. Ich fragte mich nicht, was Maxim Biller sich dabei gedacht hat, ich fragte mich, was der Verleger sich dabei gedacht hat. Bis ich auf Seite 52 eine Antwort und eine Erklärung fand. Biller schreibt: „Wir konnten auch ganz gut mit dem Schwanz denken.“ Da fiel mir ein Stein vom Herzen, denn ich hatte schon Angst, dass ich den Text nicht verstehe, weil ich z. B. nicht weiß was „Tisch b´Aw“ bedeutet (Seite 19). Ich schaute bei Wikipedia nach und fand heraus, dass der 9. Av (hebr. Tischa be Aw), der neunte Tag des hebräischen Monats Av ist. Neun heißt aber auf Hebräisch Tischa und nicht Tisch.

Ich frage mich auch, was Biller uns sagen wollte, dass er eine Einzelperson den Gruppentanz „Hora“ tanzen lässt oder einen Kantor statt „Kol Nidre“ nun Lieder von Joseph Schmidt singen lässt oder statt Jesus, Joschua ben Josef schreibt (Seite 32), der aber, wenn schon, auf Hebräisch Jeschua Ben Josef heißt. Alles Kleinigkeiten, aber wenn es Seite für Seite so weitergeht, dann wird man müde.  Weiterlesen →

Abbas zu Besuch bei Merkel: Israels Statthalterin

von Ludwig Watzal

Auf seiner Werbetour für eine neue UN-Resolution zur Verurteilung der illegalen israelischen Siedlungspolitik machte Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas auch Station bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dies war ein unnötiger Zwischenstopp, ist doch Merkel die treueste Parteigängerin Netanyahus innerhalb der Europäischen Union. Dass Deutschland einer Verurteilung der völkerrechtswidrigen Kolonisierungspolitik Israels zustimmen würde, ist so unwahrscheinlich, wie Dunkelheit am nächsten Morgen.

Abbas sollte wissen, dass Merkels rhetorische Politfloskeln für palästinensische Anliegen keinen Pfifferling wert sind. Durch ihre unpolitische und unsägliche Rede über die Sicherheit Israels, die angeblich zur deutschen Staatsräson gehöre, ist viel geschrieben und von seriösen Beobachtern als absoluter Unfug bezeichnet worden. Darüber hinaus kann Israel seine Sicherheit am besten allein schützen und bedarf gerade deutscher Garantieversprechungen nicht! Kann die Bundeswehr Deutschland überhaupt noch schützen, geschweige denn Israel?

Weiterlesen →