Süddeutsche Zeitung um Schadensbegrenzung nach Manipulation bemüht

von Ludwig Watzal

Der manipulative Artikel „Hauptsache dagegen“ von Thorsten Schmitz hat der Redaktion der Süddeutschen Zeitung (SZ) eine Flut von Leserbriefen eingetragen, in denen Schmitz‘ unseriöse Arbeitsweise heftig kritisiert worden ist. Bei der „SZ“ verwundert dies nicht, bedient sie doch immer wieder durch extrem einseitige Artikel den jüdisch-zionistischen Narrative über den Nahostkonflikt.

Erinnert sei an den Bericht über den Gerichtsstreit zwischen Abraham Melzer und Charlotte Knobloch, über den der SZ-Journalist Stephan Handel eine Karikatur veröffentlicht hat. Dieser manipulative Bericht wurde zu Recht kritisiert und als Fake News entlarvt.

Wie tendenziös und wahrheitswidrig Schmitz arbeitet, macht jetzt das veröffentlichte Interview mit der Menschrechtsaktivistin Sophia Deeg aus Berlin deutlich, das Schmitz mit ihr geführt hat und von dem nichts im Artikel wiederzufinden ist. Durch dieses Interview wird deutlich, wie sinnentstellend die SZ-Journallie arbeitet. Diese verzerrende Berichterstattung findet sich nicht nur im Beitrag von Schmitz, sondern auch in dem von Handel. Das, was Sophia Deeg tatsächlich Schmitz erzählt hat, kann hier nachgelesen werden.

Wie es scheint, wird die SZ nicht ohne Grund „Prantl-Prawda“ genannt. Diese Zeitung ist nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt wird. Auch von der E-Paper-Ausgabe sollte man die Finger lassen.

2 Gedanken zu „Süddeutsche Zeitung um Schadensbegrenzung nach Manipulation bemüht

  1. Die Gegenoffensive auf die Kritik des BDS an der israelischen Besatzungspolitik ist längst auch jenseits der deutschen Grenze in der Schweizer Presse angekommen. Finn Canonica, der Chefredaktor der Wochenendbeilage Das Magazin des Zürcher Tagesanzeiger bezeichnet auf den BDS gemünzt Antizionismus als Euphemismus für Antisemitismus. In der Neuen Zürcher Zeitung schreibt Marc Felix Serrao, Leiter von dessen Berliner Büro, unter dem Titel „Nie wieder Auschwitz, aber …“ die gelegentliche Zustimmung Deutschlands zu israelkritischen Uno-Resolutionen verurteilend: „Wer „Nie wieder Auschwitz“ sagt und kein Heuchler sein will, muss verstehen, was aus einem solchen Versprechen folgt: im Zweifel für Israel.“ – Aus dem Apell „Nie wieder Auschwitz!“ könnte man aber auch etwas Grundsätzlicheres ableiten: nämlich die Forderung von Widerstand wenn sich wo immer auf der Welt zu wiederholen scheint, was vielleicht nicht unbedingt schon zu Auschwitz aber z.B. zum Warschauer Ghetto geführt hat: Vertreibung, Einsperrung, Nahrungsentzug, Demütigung und Zerstörung jeder Lebensperspektive. Ich spreche von Gaza.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.